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Entstanden ist der Beruf der Gemeindepädagogen in den 1920er Jahren als typische Frauentätigkeit. „Pfarrgehilfinnen“ wurden zur Entlastung der Pastoren eingesetzt. Doch über die „Gemeindehelferin“ der Nachkriegszeit entwickelte sich die Tätigkeit weiter und ist seit knapp 40 Jahren ein eigenständiger, verantwortungsvoller Beruf in der Kirche, der inzwischen auch von Männern ausgeübt wird. Die Aufgabenfelder sind so vielseitig wie der Auftrag der Kirche, das Evangelium in Wort und Tat zu bezeugen und erfahrbar werden zu lassen. Die Anforderungen haben sich mit dem Wandel der Gesellschaft verändert und sind den Bedürfnissen der jeweiligen Gemeinde angepasst. Die Gemeindepädagogen/innen sind in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vertraut und bringen ihre Kompetenzen vielseitig ein. Es erfordert pädagogische, theologische, methodische und soziale Kompetenzen, welche die Gemeindepädagogen/innen in ihrer Ausbildung erwerben und durch regelmäßige Seminare, Konvente und Fortbildungen vertiefen. Dabei spielen der Austausch und die Kommunikation untereinander eine wichtige Rolle. So ergänzen die Gemeindepädagogen/innen professionell die Verkündigung und Seelsorge der Gemeindepastoren/innen vor allem in pädagogischer Hinsicht.
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